Dort Pasta alla Paolina geboren in Kloster der Paulinerpatres, ein kleiner religiöser Orden, der zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert in Palermo ansässig war.
Heute ist es ein fast vergessenes Gericht, das eher in den Erinnerungen der Familien als in Restaurants geschätzt wird.
Geboren im Kloster der Paulinerbrüder, die kein Fleisch essen durften, erfanden sie ein sehr duftendes Würzmittel mit Knoblauch, gesalzener Ricotta, Zimt und Nelken, aromatische „Kloster“-Gewürze Gewürze gelangten dank arabischer Händler und über die Mittelmeerrouten nach Palermo: Zimt, Nelken, Pfeffer und wilder Fenchel. Ungewöhnliche Aromen in der damaligen Volksküche.
Die Mönche beschlossen, ein einfache, aber geschmacksintensive Würzmischung mit Knoblauch, Petersilie, hellen Tomaten, gesalzenem Ricotta und einem Hauch von Zimt und Nelken sowie wildem Fenchel, einem Symbol der Klosterküche und arabischer Einflüsse.
Zutaten für 4 Personen
- 400 g Nudeln (Spaghetti (oder Bucatini)
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Bund Petersilie, fein gehackt
- 300 g frische Tomaten (oder 200 g helle Rosinen)
- Gesalzener Ricotta zum Probieren (reiben)
- 1 Prise Zimt
- 1–2 Nelken (ganz oder gemahlen)
- 50 g wilder Fenchel
- Natives Olivenöl extra
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Bereiten Sie die gewürzte Basis zu.
- Erhitzen Sie natives Olivenöl extra in einer Pfanne.
- Den gehackten Knoblauch dazugeben und, sobald er anfängt zu bräunen, Zimtstange und Gewürznelke (falls ganz, später entfernen) hinzufügen.
- Dieser Schritt ist von grundlegender Bedeutung: Die Gewürze müssen lediglich gut riechen.
Füge die Tomate hinzu.
- Die gehackten frischen Tomaten oder das Tomatenpüree hinzufügen.
- Einige Minuten köcheln lassen: Die Sauce sollte leicht und nicht dickflüssig sein.
Kochen Sie die Nudeln
- Spaghetti oder Bucatini.
- Bewahren Sie etwas vom Kochwasser auf.
Sahne mit Petersilie und Fenchel
- Die Nudeln in die Soße geben.
- Gehackte frische Petersilie und einen Schuss Kochwasser zum Binden hinzufügen.
Komplett mit gesalzenem Ricotta
- Reiben Sie reichlich gesalzenen Ricotta auf die Teller, wie duftenden Schnee.
Wie schmeckt es?
- Aromatisch und durch den Zimt leicht süßlich.
- Frisch für die Petersilie.
- Reichhaltig und dennoch leicht dank des gesalzenen Ricottas und der leicht gekochten Tomaten.
- Ein Gericht, das an das antike Palermo erinnert, voller Klöster und Gewürze.
Das Ergebnis ist eine einfache, aber dennoch hocharomatische Pasta, die so sehr als „die Pasta der Paolini“ in Erinnerung geblieben ist.
Aufgrund ihres ungewöhnlichen Aromas galt diese Pasta als „mystisch“. Es handelt sich um ein sehr seltenes Rezept. Nur wenige Trattorien bereiten sie zu; sie hat einen traditionellen, würzigen und überraschenden Geschmack.
















